Ein leerer Bauch studiert nicht gern.

Die Menschen in den Hochanden von Perú leben in einer Umgebung, die geprägt ist von starken Temperaturunterschieden, von Wind und Sonne und von oft monatelanger Trockenheit. Besonders in den ländlichen Regionen leiden die Menschen unter Mangelernährung. Die Folgen bekommen besonders die Kinder zu spüren. In einem Dorf auf 4.000 m Höhe im peruanischen Hochland kamen deshalb nur noch 20 Kinder zur Schule. Das Schulzentrum sollte aufgegeben werden - und damit die Perspektive für die Zukunft einer ganzen Generation.

Der Verein monsun e.V. hat deshalb eine Schulküche gebaut, die das größte Problem gelöst hat. Ein Projekt zur Einbindung lokaler Produzenten und Händler stellt seitdem die Versorgung dauerhaft sicher. Seit 2014 helfen auch die schuleigenen Hühner mit frischen Eiern bei der Versorgung mit. Eine vom Verein engagierte Hausmeisterin kocht und übernimmt die Versorgung der Tiere. Wie diese Hilfe wirkt, zeigt die Schülerzahl: Etwa 65 Kinder kommen jetzt wieder jeden Tag zur Schule, und von der Schließung der Einrichtung ist heute keine Rede mehr. 

Wir helfen, weil wir uns kennen

Seit sechs Jahren leitet unser Kollege Jens Hasekamp den Verein monsun e.V. und engagiert sich zusammen mit seiner aus Perú stammenden Frau ehrenamtlich für das Schulprojekt. Seit vielen Jahren kennen sie die Region, aus der Madú Hasekamp gebürtig stammt und in der Jens Hasekamp im Rahmen seines Studiums tätig war. Vor 10 Jahren haben sie in Perú geheiratet, seit 2005 leben sie mit ihrer Familie in Osnabrück. Wir freuen uns, dieses Engagement in diesem Jahr zu unterstützen und verbinden damit die Gewissheit, für die Kinder des Dorfes etwas Greifbares bewegt zu haben. Weitere Infos und Fotos vom Projekt finden Sie unter www.monsun-ev.org.

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